Jun 25
Quelle: heise.de
Die Bewerbung für eine Lehrstelle ist verschickt, und nach wochenlangem Warten trudelt endlich die Antwort des Unternehmens ein. Doch vor der erhofften Einladung zu einem Bewerbungsgespräch möchte die Firma ihre potenziellen neuen Auszubildenden erst einmal auf Herz und Nieren testen: Mathematik, Fremdsprachen, Allgemeinwissen, Logik – die Anforderungen sind hoch. Mit Hilfe einer Prüfung versuchen immer mehr Arbeitgeber herauszufinden, wie fit die Bewerber in den verschiedenen Gebieten sind und wo ihre Stärken und Schwächen liegen.
Auf das Schulzeugnis als Grundlage für die Personalauswahl verlassen sich nach Ansicht von Marcus Schulte von der Audi-Akademie in Ingolstadt immer weniger Firmen. Der Personalberater und Buchautor, der die Audi AG bei der Auswahl der Mitarbeiter unterstützt, hält Zeugnisse nur für bedingt vergleichbar. “Die Aussagekraft hat in den letzten Jahren nachgelassen.” Oftmals seien Noten abhängig von der Sympathie der Lehrer. Deshalb stützten sich die Betriebe bei der Azubi-Wahl zunehmend auch auf die Ergebnisse eines Bewerbungstests mittels Fragebogen oder Textaufgaben.
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Jun 23
Die Bonner Bewerbungsberatung 2befirst bietet ein spezielles Konzept zur Optimierung der Bewerbungen von älteren Arbeitnehmern (50plus) – Professionelles Vermarkten des bestehenden Erfahrungswissens steht im Vordergrund.
Ältere Arbeitnehmer gewinnen auf dem Arbeitsmarkt stärker an Bedeutung. Mittlerweile erkennen immer mehr Unternehmen den Wert des vorhandenen Erfahrungswissens aber meist werden diese Kompetenzen in den Bewerbungen nicht sichtbar. 2befirst entwickelt gemeinsam mit den Bewerbern auf der Basis einer strukturierten Analyse der eigenen Fähigkeiten ein Bewerbungskonzept (Bewerbungsunterlagen und ggf. Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch), welches die wertvollen individuellen Erfahrungen und Fähigkeiten professionell in Szene setzt.
Arbeitssuchende über 50 Jahren können weniger mit jugendlicher Dynamik oder großen Karriereambitionen glänzen, sondern sollten auf gemachte Erfahrungen und erworbene Kompetenzen fokussieren. Im ersten Schritt des Bewerbungsprozesses, der schriftlichen Bewerbung, gelingt dies allerdings den Wenigsten. Die Gründe hierür sind vielfältig:
Die Bewerbungserfahrung liegt bei den meisten Arbeitssuchenden zeitlich weit zurück, alte Standards werden als noch gültig und unbedingt notwendig erachtet, eine dementsprechend gestaltete Bewerbungsmappe landet bei Personalchefs fast immer unbeachtet im „Rücksendefach“. Desweiteren ist es für die meisten Bewerber ungewohnt und unüblich, die eigenen Stärken bewusst in Augenschein zu nehmen und diese kraftvoll und werbetechnisch ansprechend schriftlich aufzubereiten.
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