Aug 30

Dieser Aussage können wir als Bewerbungsberater nur beipflichten! Auch wir betrachten jede Bewerbung als individuelle Herausforderung mit spezifischen Merkmalen.
Standardbewerbungen laufen fast immer ins Leere. Warum? Weil z.B. die eigene Persönlichkeit, die Stärken, Kometenzen und Erfahrungen des Bewerbers darin nicht zu erkennen ist! Dem Unternehmen bleibt unklar, warum gerade dieser Bewerber der Richtige ist.

Oft scheitern Bewerbungen an Kleinigkeiten - meist weil die Wünsche bzw. Anforderungen des Unternehmens nicht erkannt und berücksichtigt werden. Versuchen Sie sich deshalb bei jeder Bewerbung auch in den Personalentscheider des Unternehmens hinein zu versetzen. Kann er Sie und seine Bewerberanforderungen in dieser Bewerbung erkennen und wieder finden?

Lesen Sie zu dieser Thematik auch den folgenden Artikel von Kirsten Seegmüller aus der Computerzeitung:

Quelle: www.computerzeitung.de, Kirsten Seegmüller

Standardmappen, die man an 200 Firmen verschickt, verschlingen nicht nur Unsummen, sondern bringen auch nicht den gewünschten Erfolg. Personalverantwortliche wollen im Detail wissen, warum sich ein Kandidat gerade in ihrem Unternehmen bewirbt. Denn nur dann ist sichergestellt, dass sich jemand mit der Stelle auseinandergesetzt hat.

„Die Zeiten sind vorbei, als IT-Experten noch sagen konnten: Ich bewerbe mich mal eben und teste meinen Marktwert“, sagt Karsten Ulbrecht, Gesellschafter des Bewerbungsbüros Wortgewandt. Selbst bei einem Arbeitnehmermarkt müssten sich die Kandidaten Mühe geben, ihre Vorzüge adäquat darzustellen. „Die Bewerbung ist zu einem Projekt geworden.“ Dazu gehöre die Analyse der Vergangenheit, der heutigen Tätigkeiten und der Pläne für die Zukunft. „Jobwechsler sollten ihre Stärken darstellen, und die bestehen aus seltenen Qualifikationen, langjährigen Erfahrungen und herausragenden Erfolgen als Team- oder Projektleiter.“

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Aug 29

Das Thema “Arbeitszeugnisse” taucht im Rahmen der Bewerbungsberatungen von 2befirst immer wieder auf: Wie ist das Zeugnis zu bewerten? Gibt es versteckte Hinweise? Kann ich ggf. eine Korrektur verlangen?

Im Zuge der Bewerbungsoptimierung analysieren wir selbstverständlich auch die vorliegenden Arbeitszeugnisse. Meist werden die positiven Aussagen nur unzureichend in die Bewerbungsformulierungen einbezogen. Eine große Chance wird damit vertan!
Bei negativ auszulegenden Formulierungen ist dies nur selten Absicht des Ausstellers, sondern häufig schlichtweg Unwissen. Es lohnt sich in diesem Fall, mit dem ehemaligen Arbeitgeber Kontakt aufzunehmen und Möglichkeiten einer Korrektur zu besprechen. Wir haben diesbezüglich positive Erfahrungen gemacht.

Zum Thema “Arbeitszeugnisse” lesen Sie auch folgenden Artikel aus der Süddeutschen Zeitung:

Quelle: www.sueddeutsche.de, V. Wolff

Eine Bewerbung ohne Praktika ist wie ein Anschreiben mit Tippfehlern - kaum Erfolg versprechend. Doch dafür muss auch das Zeugnis stimmen.

Das Praktikum gehört in den Lebenslauf, genauso wie ein Schulabschluss und eine Ausbildung. Doch Arbeitgeber wollen nicht nur wissen, dass die Studierenden oder Absolventen ein Praktikum gemacht haben - sie wollen auch wissen, wie sie sich dabei angestellt haben. Der beste Nachweis dafür ist ein qualifiziertes Zeugnis - eines also, bei dem nicht nur bestätigt wird, was der Praktikant in welcher Zeit gemacht hat, sondern in dem die Leistungen auch bewertet werden.

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Aug 28

Ältere Arbeitssuchende haben es am Arbeitsmarkt - trotz ihrer wertvollen Erfahrungen - in der Regel schwerer. In einer Vielzahl von Beratungen haben wir die speziellen Anforderungen an die Bewerbungsunterlagen und die Darstellung in Vorstellungsgesprächen erfolgreich umgesetzt.

Wichtig ist die zielgenaue Darstellung der gesammelten Erfahrungen - in fachlicher und persönlicher Hinsicht. Dies kann ein wertvoller Schatz sein - es gilt jedoch, dies dem Unternehmen als solchen “zu verkaufen”.

Lesen Sie zum Thema “Bewerbung mit 45plus” auch den folgenden Artikel von Birgit Pilcher (Kleine Zeitung):

Quelle: www.kleinezeitung.at, Birgit Pichler

Gleich vorweg: Sich zu bewerben ist in jeder Lebenslage ein Fulltimejob, für den man Energie, Geduld und Ausdauer braucht - mit 45 plus meist noch ein bisschen mehr von allem. Die Bewerbungsmappe ist dabei ein wichtiger Baustein.

Mit diesen Tipps nehmen Sie die erste Hürde:

Unterlagen. Hinter dem transparenten A4-Deckblatt sollten Kontaktdaten und Porträtfoto (möglichst aktuell und nicht in Freizeitkleidung) zu sehen sein. Dann folgen Bewerbungstext, Lebenslauf und Zeugnisse. Emotionale Äußerungen - etwa über das letzte Arbeitsverhältnis - haben im gesamten Bewerbungsprozess nichts verloren.

Bewerbungstext. Die Unterschrift ist heute meist das einzige Handschriftliche in der Bewerbungsmappe. Im Text sollten die Gründe für die Bewerbung und die angestrebte Position in den Mittelpunkt gerückt werden, nicht die Projekte, die hinter einem liegen. Also, kurz auf die neue Position eingehen und sachlich die Gründe darlegen, warum man sich gerade für diesen Job bewirbt und dafür qualifiziert ist.

Joker. Erfahrung punktet. Deshalb nicht mit der Erwähnung dieses Vorteils gegenüber der jüngeren Generation geizen. Außerdem sollte man in diesem Zusammenhang unbedingt die Worte Zuverlässigkeit, Loyalität und Verantwortungsbewusstsein in das Schreiben und das spätere Vorstellungsgespräch hineinpacken.
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Aug 13

Quelle: http://www.vnr.de

Wann erlaubt das Arbeitsrecht dem Arbeitgeber die Einholung eines Schriftgutachtens über einen Mitarbeiter? Das ist nicht schlechthin in jedem Fall verboten. Was die Gerichte dazu sagen, haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Eine Versuchung, mit einem Schriftgutachten mehr über den Arbeitnehmer zu erfahren, ist in 2 Situationen denkbar. Nämlich erstens bei der Bewerbung und zweitens im laufendem Arbeitsverhältnis. Das Arbeitsrecht will aber auch das Persönlichkeitsrecht des Bewerbers oder Mitarbeiters schützen.

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