Ältere Arbeitssuchende haben es am Arbeitsmarkt - trotz ihrer wertvollen Erfahrungen - in der Regel schwerer. In einer Vielzahl von Beratungen haben wir die speziellen Anforderungen an die Bewerbungsunterlagen und die Darstellung in Vorstellungsgesprächen erfolgreich umgesetzt.
Wichtig ist die zielgenaue Darstellung der gesammelten Erfahrungen - in fachlicher und persönlicher Hinsicht. Dies kann ein wertvoller Schatz sein - es gilt jedoch, dies dem Unternehmen als solchen “zu verkaufen”.
Lesen Sie zum Thema “Bewerbung mit 45plus” auch den folgenden Artikel von Birgit Pilcher (Kleine Zeitung):
Quelle: www.kleinezeitung.at, Birgit Pichler
Gleich vorweg: Sich zu bewerben ist in jeder Lebenslage ein Fulltimejob, für den man Energie, Geduld und Ausdauer braucht - mit 45 plus meist noch ein bisschen mehr von allem. Die Bewerbungsmappe ist dabei ein wichtiger Baustein.
Mit diesen Tipps nehmen Sie die erste Hürde:
Unterlagen. Hinter dem transparenten A4-Deckblatt sollten Kontaktdaten und Porträtfoto (möglichst aktuell und nicht in Freizeitkleidung) zu sehen sein. Dann folgen Bewerbungstext, Lebenslauf und Zeugnisse. Emotionale Äußerungen - etwa über das letzte Arbeitsverhältnis - haben im gesamten Bewerbungsprozess nichts verloren.
Bewerbungstext. Die Unterschrift ist heute meist das einzige Handschriftliche in der Bewerbungsmappe. Im Text sollten die Gründe für die Bewerbung und die angestrebte Position in den Mittelpunkt gerückt werden, nicht die Projekte, die hinter einem liegen. Also, kurz auf die neue Position eingehen und sachlich die Gründe darlegen, warum man sich gerade für diesen Job bewirbt und dafür qualifiziert ist.
Joker. Erfahrung punktet. Deshalb nicht mit der Erwähnung dieses Vorteils gegenüber der jüngeren Generation geizen. Außerdem sollte man in diesem Zusammenhang unbedingt die Worte Zuverlässigkeit, Loyalität und Verantwortungsbewusstsein in das Schreiben und das spätere Vorstellungsgespräch hineinpacken.
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