Quelle: Bild.de
Autorin: Beatrix Altmann
Schreibfehler beim Anschreiben, Kaffeeflecken auf dem Papier, Eselsohren in der Bewerbungsmappe oder kaum erkennbare Automatenbilder – die Liste von möglichen Bewerbungspannen ist lang. Und der Job ist damit meistens futsch!
Ebenfalls peinlich: Sie adressieren Ihr Bewerbungsschreiben an Herrn Richter, dabei haben Sie mit Herrn Lichter telefoniert. Wenn Herr Lichter nach diesem Fehltritt noch zu einem Gespräch einlädt, haben Sie Glück gehabt. Besser: Lassen Sie sich den Namen bei einem Telefongespräch buchstabieren, wenn Sie unsicher sind und das Gefühl haben, ihn nicht richtig verstanden zu haben.
Oder: Sie verwenden ein älteres Bewerbungsschreiben und haben in der Adresszeile den Namen der Konkurrenzfirma nicht ausgetauscht oder das alte Datum stehen lassen. So können Sie sich beinahe sicher sein, dass Ihre Unterlagen im Papierkorb landen. Ebenfalls beachten: Bewerbungsschreiben per Post ausreichend frankieren! Wenn der Empfänger erst mal beim Porto draufzahlen muss, wird das Ihre Chancen kaum erhöhen…!
Liederliche Unterlagen
Sie können eine noch so teure Mappe verwenden – wenn sie beschmutzt ist oder gar gebraucht aussieht, ist die Sache meist gelaufen. Grobe Formfehler sind auch: fehlende Unterschrift, Korrekturen oder Streichungen, schlechte Papierqualität oder ein schwer leserlicher Ausdruck. Schlechte oder doppelseitige Kopien landen ebenfalls im Papierkorb.
Bewerbungsratgeber kopieren
Personalchefs merken sofort, ob sie ein Bewerbungsschreiben vor sich haben, das aus Ratgeberbüchern übernommen wurde – und das auf jede Stelle passt. Verschicken Sie deshalb nur Unikate, die individuell angefertigt wurden und genau auf die Stelle passen.
Sammelbewerbung
Eine Bewerbung, mehrere Wunscharbeitgeber: Überprüfen Sie jedes einzelne Anschreiben vor dem Abschicken – wenn Sie vergessen, die Adresszeile oder den Betreff auszutauschen, ist die Peinlichkeit perfekt!
Schreibfehler
Wer sich als „Grafikdiseiner“ bewirbt, muss seine Papiere gar nicht erst einreichen. Denn was intern vielleicht belächelt wird und sich für einen guten Pausenwitz eignet, bedeutet auf der anderen Seite das Aus für den Bewerber.
Übertriebene Selbstdarstellung
„Mein außerordentliches Engagement und mein herausragendes Organisationstalent, gepaart mit innovativen Ideen, werden Ihre Firma zu der Nummer eins auf dem internationalen Markt machen.“ Das ist nicht nur übertrieben, sondern zeugt auch von übersteigertem Selbstbewusstsein. Trumpfen Sie nur mit den Qualitäten auf, die wirklich zu Ihnen passen.
Foto ungeeignet
Der erste Eindruck ist fast immer entscheidend. Wenn das Bewerbungsfoto beschmutzt, kaputt, angetackert oder mit einer Büroklammer befestigt ist, kann der erste Eindruck zugleich der letzte gewesen sein. Geht ebenfalls nicht: Automatenfotos oder Schnappschüsse vom letzten Urlaub.
Name vergessen
Sie haben es geschafft und sind zum Gespräch eingeladen. Doch Sie haben den Namen Ihres Ansprechpartner vergessen. Die Dame am Empfang telefoniert sich durch alle Abteilungen und Sie sind zu spät dran… Oder Sie wollen mit Herrn Rauchfuß sprechen, es gibt aber nur eine Frau Rauhbein… Solche Peinlichkeiten lassen sich vermeiden, wenn Sie vor der Tür noch einmal kurz das Einladungsschreiben studieren.
Handyklingeln
Mitten in der Gehaltsverhandlung klingelt plötzlich Ihr Handy… Manche drücken mit hochrotem Kopf hektisch das Gespräch weg, andere lassen sich sogar auf ein kurzes Telefonat ein. In jedem Fall hinterlässt es bei Ihrem zukünftigen Arbeitgeber keinen guten Eindruck!