Die wichtigsten Bewerbungs- und Job-Messen 2008 Bewerbung: Wann Tricksen erlaubt ist
Mär 27

Das Internet entwickelt sich immer mehr zum interaktiven Medium, eine Vielzahl von Diensten und Angeboten regen zum Mitmachen an. Blogs, Video- und Foto-Communities und Social Networking-Portale-Seiten wir XING, linkedin oder studivz boomen.

Fragt man Nutzer nach den Hintergründen für die Beteiligung an diesen Diensten, erhält man vielfältige Antworten: häufig wird der thematische Austausch mit anderen angeführt, viele suchen auf diesem Weg ehemalige Freunde und Schulkameraden, nicht selten wird auch der Wunsch nach einem karrierefördernden Netzwerk laut, Kontakte sind schließlich alles!

Grundsätzlich ist gegen eine Beteiligung an diesen Diensten und Communities nichts einzuwenden, was viele Nutzer aber nicht beachten: Gerade in Bewerbungssituationen kann eine rege und allzu offene Beteiligung im Internet möglicherweise zum Verhängnis werden.Personalverantwortliche suchen Ihre Arbeitskräfte zielgerichtet aus. Dies erfordert einen möglichst detaillierten Einblick in die Bewerber. Die eingereichte Bewerbung selbst gibt einen „Idealeindruck“ wider, um aber auch eher versteckte Eigenheiten eines Bewerbers im Vorfeld schon zu entdecken, nutzen viele Personalentscheider das Internet und besonders die Social Network Plattformen. Fast ein Drittel aller Personalverantwortlichen nutzt die Recherchemöglichkeit im Internet. Mehr als die Hälfte der Entscheider, haben bereits einen Bewerber aufgrund negativer Informationen aus dem Netz nicht eingestellt. Besonders die Angaben auf Social-Network-Seiten fielen hier ins Gewicht.

Wie und wo werden persönlich Informationen gesammelt?

Neben allgemeinen Suchmaschinen wie Google gibt es mittlerweile spezielle Personensuchmaschinen, die mir viel über die Aktivitäten meines Bewerbers vermitteln bis hin zum Einblick in den Amazon-Wunschzettel. Probieren Sie es doch mal aus, z.B. unter

www.yasni.de

Auch die Wohnumgebung des Bewerbers (und möglicherweise seiner Eltern) kann mittels Google Maps genau unter die Lupe genommen werden.

Im nächsten Schritt sind die Social Network-Seiten dran: Gehört mein Bewerber z.B. auch zur studivz-Gruppe „Saufen bis der Arzt kommt?“ oder gibt es peinliche Videos und Fotos unter Youtube oder Flickr zu sehen? Wie äußert sich mein Bewerber in Blogs und Foren z.B. über frühere Arbeitgeber, seine zukünftigen Berufsabsichten?

Weitere Fragen könnten lauten:

„Was für Interessen hat der Bewerber?“

„Wie sieht das Wohnumfeld, sein Freundeskreis aus?“

„Was gibt der Bewerber im Netz von sich preis?“

Auch hierzu bietet das Internet eine Menge Antworten.

Interessant ist an dieser Stelle, dass viele Kandidaten im Internet deutlich ehrlicher sind als im eingereichten Lebenslauf. So geben nach einer Umfrage von CareerBuilder.com 31 Prozent der Personalverantwortlichen an, bereits Bewerber abgelehnt zu haben, nachdem sie im Internet falsche Angaben zu Qualifikationen und Werdegang ermittelt haben.

Mittels genauer Recherche lassen sich sehr genaue Personenprofile erstellen, mittlerweile bieten sogar professionelle Anbieter diese Dienste an.

Wie verhalte ich mich als Nutzer und Bewerber richtig? Wie ermittle und verhindere ich persönlich negative Inhalte?

Hierzu informiert 2befirst unter www.2befirst.de/onlineprofil.

Demnächst wird es auch ein Themenscript zum Download geben: www.2befirst.de/downloads

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