Web 2.0: Empfehlungsmarketing als Alternative zu Onlinebewerbungen? Warum individuelle Beratung wenn es auch Ratgeber in der Buchhandlung gibt?
Nov 19

„Ich möchte Sie bitten, einmal über meine Bewerbung zu schauen.“

Mit diesen Worten beginnen die meisten Gespräche, die telefonisch bei den Beratern von 2befirst ankommen.

Interessant wird es dann, wenn wir nach der persönlichen Einschätzung des Anrufers bezüglich der Qualität der selbst erstellten Bewerbungsunterlagen fragen.

Viele sind fest der Meinung, gängige und gültige Standards berücksichtigt zu haben und über ein Produkt zu verfügen, in welchem es höchstens noch den ein oder anderen Rechtschreibfehler zu korrigieren gilt.

Dem ist meist nicht so, denn die gefundenen Rechtschreibfehler sind gemessen an den Formfehlern fast zu vernachlässigen.

Hier die Top 5 der am häufigst anzutreffenden Irrtümer:

  1. Der Lebenslauf muss auf eine Seite passen
  2. Bezüglich der Chronologie steht die Schulbildung (beginnend mit der Grundschule) an erster Position nach den persönlichen Daten
  3. Das Passfoto wird auf der Lebenslaufseite oben rechts (mit einer Büroklammer) platziert.
  4. Die Schriftart muss Times New Roman, Größe 12 sein.
  5. Hervorhebungen und gar grafisch-strukturierende Elemente sind unbedingt zu vermeiden.

Es ließen sich noch mehr dieser „Fehlannahmen“ finden, die sich schon durch eine einfache Google-Recherche oder durch einen Blick in einen der hundert Ratgeber in der nächsten Buchhandlung vermeiden ließen.

Nun ja, wir sehen es als unsere Aufgabe, im Rahmen des angebotenen Bewerbungs-Checks die Kunden und Interessenten auf solche Fehler hinzuweisen und Ihnen die aktuell gültigen „Standards“ zu erläutern.

Wenn die oben genannten Irrtümer aus der Bewerbung entfernt sind, hat der Bewerber selbst schon einen deutlichen Qualitätssprung gemacht. Es handelt sich aber aus unserer Sicht dabei eher um eine erste Korrektur, aber noch lange nicht um eine Optimierung.

Zu einer optimierten Bewerbung gehört mehr: hier gilt es das individuelle Profil des Bewerbers passgenau heraus zu arbeiten und in einer Interesse weckenden, positiv auffälligen Art und Weise zu formulieren, zu „verpacken“.

An dieser Stelle geraten die meisten Bewerber an Ihre Grenzen. Die Gründe hierfür sind vielfältig:

Die Bewerber beschäftigen sich viel zu selten intensiv mit den eigenen Stärken, Fähigkeiten und Erfahrungen. Zu häufig werden einfach Phrasen aus diversen Vorlagen und Ratgebern abgeschrieben. Beim Personalentscheider lösen diese Beschreibungen in den Anschreiben und Lebensläufen außer Langeweile selten etwas aus. Die Bewerber bleiben als Persönlichkeiten schlichtweg blass.

Es reicht selten aus, einfach nur keinen Rechtschreibfehler zu machen!

Bezüglich der optischen Gestaltung beweisen die wenigsten Bewerber Kreativität und Mut. Es geht nicht darum in grellen Farben zu malen, aber selbst gezielt platzierte grafische Elemente oder ein durchgängiger Briefkopf sind selten zu finden.

In diesem Zusammenhang ist es gewinnbringend, sich auch einmal kurz den Grundsätzen der Werbepsychologie anzunehmen, denn was ist eine Bewerbung anderes als: Werbung für Sie selbst?

In unseren Beratungen geben wir genau an zu diesen Themen entscheidende Hilfestellungen und entwickeln gemeinsam mit den Kunden individuelle, aussagekräftige und vor allem einzigartige Bewerbungsunterlagen.

Ein Gewinn für den Bewerber und vor allem: ein Lichtblick im Alltag des Personalentscheiders!

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